Feuchte Legenden und suesse Geschenke | Naschlabor

Feuchte Legenden und suesse Geschenke

Um das Wasser tummeln sich seit vielen Jahrzehnten zahlreiche Geschichten. Von Mythen über das Bermuda Dreieck, Antlantis oder die Meerjungfrau. Etliche Legenden wurden aus dem nassen Element geschaffen und verzaubern noch heute auf geheimnisvolle Weise die Gemüter. Manche sind Seemannsgarn, andere könnten tatsächlich wahr sein.

Meerjungfrauen, auch Nixen genannt, sind die Hüterinnen der Gewässer. Schwerelos gleiten sie durch das kühle Nass, tauchen plötzlich in die Tiefe und erscheinen fast im selben Augenblicke wieder an der Wasseroberfläche. Auch bei starken Strömungen und wenn das Meer vom Wind aufgepeitscht ist, sehen ihre Bewegungen mühelos aus. Sie schaukeln auf den Wellen und vergnügen sich im schäumenden Wasser. Angetrieben durch eine starke Doppelflosse gleiten sie schneller als Fische durch das Wasser.

Meerjungfrauen werden als Geschöpfe beschrieben, die zur einen Hälfte aus einem Menschenkörper und zur anderen aus einem Fischschwanz bestehen. Bekannt sind sie seit der Geschichte um Odysseus, jedoch ist ihre Existenz bis heute zweifelhaft. Der bezaubernde Trickfilm aus dem Hause Disney erzählt die Geschichte der kleinen Meerjungfrau Arielle, die davon träumt an Land zu gehen. Auch der amerikanische Film "Meerjungfrauen küssen besser!" aus den 80ern machte die Nixen zu Hauptdarstellern. Dazu erzählen zahlreiche Volksmärchen von Nixen, Heldensagen von Sirenen. Meerjungfrauen wird nachgesagt, dass sie die Fähigkeit besitzen, verführerisch zu musizieren. Mit Harfenspiel und Gesang verzauberten Nixen Seefahrer und Matrosen. Durch die Ablenkung achteten diese nicht mehr auf den Kurs und fuhren gegen die Klippen. Mit der magischen Kraft ihrer lieblichen Stimmen zogen sie die Fischer in die Tiefe des Meeres und lockten sie damit in den sicheren Tod. Die feuchten Legenden schaffen es, ihren Zauber bis in die heutige Zeit zu erhalten - und die Menschen weiter in ihren Bann zu ziehen.