Warum ist Naschen in der Diät etwas Gutes?

Experteninterview Teil 3 mit Sportwissenschaftler Patrick Kuetemeier

Welche Vorteile Fruchtgummis beim Muskelaufbau haben, wissen wir dank dem zweiten Experteninterview mit Patrick nun schon. Aber was genau passiert mit uns aus der psychologischen Sicht, wenn wir naschen? Und darf man auch in einer Diät zu Süßigkeiten greifen?

Für dieses Thema haben wir wieder unseren regionalen Experten mit an Bord, der sich bestens mit Sport, Ernährung und einem gesunden Körper auskennt. Patrick Kuetemeier ist Diplom Sportwissenschaftler, A-Lizenz Fitnesstrainer und arbeitet als Personal Trainer im Rhein-Main Gebiet. Im Personal Training legt er sehr großen Wert darauf, durch ein ganzheitliches Trainingsprogramm individuelle Ziele zu erreichen. Zwischen Aschaffenburg, Mainz und Darmstadt betreut er motivierte Sportler oder solche, die es noch werden wollen. Mehr Infos unter www.k-personaltraining.de.

 

Unsere Frage: Welche psychologischen Auswirkungen haben Fruchtgummis auf unser Belohnungszentrum?

Patricks Antwort:

Wir alle oder zumindest die meisten von uns kennen das gute Gefühl, dass der Verzehr von Süßem auslöst. Zucker bewirkt im Gehirn die Ausschüttung von Dopamin und Endorphin. In Folge dieser „Glücksausschüttung“ verknüpft das Gehirn mit Süßem ein positives Gefühl.

 

Unsere Frage: Ist Naschen trotz Diät erlaubt? Warum hat man gerade in einer Diät oft Heißhungerattacken und wie kann Heißhunger vermieden werden?

Patricks Antwort:

Jede Diät ist für den Körper Stress bedingt durch einen Mangel an Energie und/oder Nährstoffen. Naschen kann hierbei durch die Ausschüttung von Glückshormonen „stressreduzierend“ wirken. Letztlich ist auch in einer Diät Naschen per se nicht verboten, aber meist haben Süßigkeiten eine sehr hohe Energiedichte, im Verhältnis zu den essenziellen Nährstoffen. Daher gilt in einer Diät, wie auch im Allgemeinen für eine gesunde ausgewogene Ernährungsweise, dass der Energiegehalt und die Aufnahme notwendiger Nährstoffe weitestgehend abgedeckt sein sollte und dann durch Süßigkeiten ergänzt werden kann. In einer Diät kann es zu Heißhungerattacken kommen in Folge vom durch die Diät ausgelösten Stress und durch die Mangelernährung im Bereich der Makro- und Mikronährstoffe. Für Personen, die Schwierigkeiten mit Heißhungerattacken haben, ist es im ersten Schritt empfehlenswert den Blutzuckerspiegel nicht zu großen Schwankungen auszusetzen und dann muss ausgearbeitet werden, ob die weitere Ursache eher psychischer oder physischer Natur ist. Bestenfalls lässt sich Heißhunger durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährungsweise, in Kombination mit einer „stressfreien“ Lebensweise bzw. der Anwendung von stressreduzierenden Maßnahmen wie beispielsweise Sport oder Meditation, vorbeugen.

 

Unsere Frage: Wie viele Fruchtgummis sollte ein Sportler am Tag verzehren? Gibt es eine Faustformel für den individuellen Bedarf?

Patricks Antwort:

An dieses Stelle ist es schwer, eine allgemeingültige Richtlinie festzulegen. Die Einflussfaktoren hierauf sind zu vielfältig und individuell variabel. Bei gesunder Ernährungs- und Lebensweise ist gegen eine „kleine Hand voll“ Fruchtgummis an (Kraft-)Trainingstagen aus sportwissenschaftlicher Sicht nichts einzuwenden. Im Allgemeinen, ganz unabhängig vom Sport, gilt der Grundsatz „in Maßen und nicht in Massen“.

 

Unsere Frage: Welches Timing zum Naschen ist das Beste: Vor oder nach dem Training?

Patricks Antwort:

Das Timing vom Naschen bezogen aufs Training, ist wie bereits im zweiten Teil des Interviews erwähnt, abhängig vom Trainingsziel. Für jemanden, der abnehmen möchte und bei dem die Leistungssteigerung und der Muskelaufbau nicht das primäre Trainingsziel darstellen, würde ich den Konsum weitestgehend aus dem Trainingsprozess raushalten. Für alle Sportler, für die Trainingsleistung und Muskelaufbau im Vordergrund stehen, ist der Verzehr vor dem Training sinnvoll, um Energie für das Training zu haben und nach dem Training um die bereits „antikatabole Wirkung“ auszunutzen. Aber auch hierbei ist weiterhin wichtig die Gesamtenergiebilanz im Auge zu behalten. Auch in Verbindung mit Sport ist der Verzehr von Süßigkeiten stets nach dem Grundsatz „in Maßen und nicht in Massen“ zu betrachten.

 


 

Durch die Einschätzung von Patrick können wir nun Eines sicher sagen: Das Naschen von Fruchtgummis wirkt sich sowohl physisch, als auch psychisch positiv aus, sofern die Menge und das Timing an die persönlichen Ziele angepasst sind!

Wir versorgen dich mit qualitiativ hochwertigen Fruchtgummis, die die gewünschte antikatabole Wirkung herbeiführen. Stöbere dazu beispielsweise bei dem Gute Laune Fruchtsaftbär.

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